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Kirche von Kletzke

Vorschaubild

Vorstellungsbild

Unter dem Altar befindet sich die Quitzowsche Gruft. Als im Jahre 1902 eine gründliche Erneuerung der Kirche vorgenommen wurde, wurde diese Gruft geöffnet. Es fanden sich 6 oder 7 Särge. Der eine, des Achaz (gestorben 1605) wurde geöffnet, man fand den Entschlafenden noch wohl erhalten. Er trug an einer Kette um den Hals einen wertvollen Ring. In den Händen trug der Tote einen zierlichen Degen, der jetzt in einem Glasschrank hinter dem Altar hängt. Der Eingang der Gruft wurde mehrmals vermauert, nachdem sie mit Sand ausgefüllt war. Sehenswert ist auch die Altarbibel, sie wiegt 22 Pfund. Auch der Taufstein ist der Beachtung wert. Er ist eine Renaissancearbeit, aus Sandstein gearbeitet und 1,12 Meter hoch. Drei Löwen tragen das halbkugelförmige Gefäß, dessen Fläche mit vier figürlichen Darstellungen geziert ist: Isaaks Opferung, Jesu Geburt, seine Taufe und die Auferstehung. Die am Ende des 19. Jahrhunderts durchgeführten Instandsetzungen der Kirche sind in der Innengestaltung in Gestühl, Farbe und Fliesenboden bis heute im wesentlichen erhalten geblieben und bietet den inzwischen schon selten gewordenen Anblick einer Dorfkirche der letzten Jahrhunderte. Seit 1985 machen die weißen Gefache, die Zifferblätter der Turmuhr und die neugestalteten Türen der Westwand die Turmfront wieder zu einer wirklichen Schauseite, zur Zierde und baulichen Dominante dieses freundlichen Prignitzdorfes.

 

 
 
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