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Sanierungs- und Nutzungskonzept für die Plattenburg

Plattenburg, den 30. 06. 2020

Das kulturhistorische Zentrum der Gemeinde Plattenburg ist die malerisch in dem wald – und wasserreichen Gebiet gelegene Plattenburg, die der Gemeinde auch ihren Namen gab. Es handelt sich hierbei um die älteste erhaltene Wasserburg Norddeutschlands, die im Jahre 1319 das erste Mal urkundlich erwähnt wurde.

Das Erscheinungsbild und die Bausubstanz der Burg unterliegen dem Denkmalschutz und sind ein in das Denkmalverzeichnis des Landes Brandenburg eingetragenes Baudenkmal. Dies stellt immer wieder große Anforderung an unsere Gemeinde. Seit vielen Jahren setzen wir uns für den Erhalt der Burg ein, leider geht vieles nur in kleinen Schritten.

Vieles konnte in den letzen Jahren im Außen- und Innenbereich schon erreicht werden, die Burg lässt ihre frühere Schönheit wieder erkennen.

Die historischen Räume im „Bischofsflügel“ der Plattenburg (Rittersaal und Halle) zählen zu den schönsten erhaltenen Zeugnissen künstlerischer Innenraumgestaltung der Spätrenaissance in der Prignitz. Zum hervorragenden Schmuck des Rittersaales gehören die prächtige Tür, die einzigartige Sandsteintreppe und der prunkvolle Kamin. Sie sind beachtliche handwerkliche Leistungen aus der Spätrenaissance und wurden von Burchard von Saldern in Auftrag gegeben.

 

Größere Maßnahmen aber konnten wir schon seit Jahren nicht mehr durchführen. Es gibt einen Investitionsstau.

  • Ist es sinnvoll die Zimmer der Oberburg für die Beherbergung fit zu machen?

  • Sollte man die Sanierung des Knappenhauses in Angriff nehmen?

  • Musealer Charakter oder doch Hotel?

  • Welche Nutzungsmöglichkeiten gibt es noch?

  • Welche Kosten stehen in den nächsten Jahren an?

  • In welcher Reihenfolge sollte man die Sanierungsarbeiten abarbeiten?

  • Was ist in welchem Rahmen für die Kommune zu bewältigen?

 

All diese und noch mehr Fragen beschäftigen die Gemeindeverwaltung und die Gemeindevertretung schon eine geraume Zeit.

 

So entstand gemeinsam mit der Unteren Denkmalschutzbehörde des Landkreises die Idee, all dies Fragen in einem Sanierungs- und Nutzungskonzept zu erarbeiten (Masterplan).

 

Ein Antrag auf Zuwendung für die Förderung der ländlichen Entwicklung im Rahmen von LEADER wurde gestellt und nach einer Ausschreibung an die ARGE Hartkopf und Seemann (Planungsbüro im Bereich der Denkmalpflege) vergeben. In den vergangenen Monaten hat dieses Büro eine umfangreiche Analyse vorgenommen, Kosten kalkuliert und mit den Gemeindevertretern Nutzungen diskutiert.

In der nächsten Gemeindevertretersitzungen werden wir die Ergebnisse vorstellen.

 

 

 

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Sanierungs- und Nutzungskonzept für die Plattenburg

 

 
 
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