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Inbetriebnahme der Strecke Hamburg - Berlin in 2 Etappen ab 15.05.2026

Plattenburg, den 11.​03.​2026

Auszüge aus der Pressemitteilung der 

Deutschen Bahn vom 11.03.2026

Zugverkehr zwischen Hamburg und Hagenow Land kann ab 15. Mai wieder rollen 

• Zum kleinen Fahrplanwechsel am 14. Juni gesamte Strecke zwischen Hamburg 

und Berlin wieder regulär befahrbar • 

 

Das Konzept für die Inbetriebnahme der Strecke Hamburg – Berlin nach der 

Korridorsanierung steht: Der Zugverkehr wird in zwei Stufen wieder anlaufen. 

Mit Betriebsbeginn am 15. Mai können Züge wieder über den fertiggestellten 

nördlichen Streckenabschnitt von Hamburg bis Hagenow Land fahren. Damit ist 

auch die Voraussetzung geschaffen, dass die Verkehre von Hamburg in Richtung 

Schwerin/Mecklenburg-Vorpommern wieder im gewohnten Fahrplan fahren. 

Die komplette Wiederinbetriebnahme der gesamten Strecke Hamburg – Berlin 

erfolgt zum kleinen Fahrplanwechsel am 14. Juni mit Betriebsbeginn. 

Fahrgäste und Güterverkehrskunden profitieren dann von einer umfangreich 

erneuerten und verlässlichen Infrastruktur, pünktlicheren Zügen und mindestens 

fünf Jahren Baufreiheit. Neben 165 Kilometer Gleisen und fast 250 Weichen 

wurden sechs neue sogenannte Überleitstellen geschaffen sowie sechs neue 

Stellwerke gebaut und 19 weitere modernisiert. Zudem wurden 28 Stationen 

entlang der Strecke – teilweise grundlegend – modernisiert. Die umfassenden 

Verbesserungen durch die Korridorsanierung ermöglichen unter anderem mehr 

Bahnverkehr auf der Strecke als vorher.

 

Stufe 1 – Zugverkehre ab dem 

15. Mai im nördlichen Streckenabschnitt:

  • Regionalverkehr: Zwischen Hamburg und Schwerin und weiter nach Rostock 

    und Stralsund fahren die Regionalzüge wieder durchgehend. Damit entfällt 

    auch ein Großteil des Busersatzverkehrs.

  • Für alle weiteren Nahverkehrsverbindungen bleibt der Ersatzverkehr mit Bussen 

    bis zum 13. Juni bestehen. Auch die angepassten Nahverkehrslinien bleiben bis 

    zur vollständigen Wiederinbetriebnahme der gesamten Strecke erhalten, um 

    beispielsweise weiterhin direkte Fahrten zwischen Schwerin und Berlin (RE 85) 

    anbieten zu können.

  • Um Umleitungswege für den Güterverkehr zu ermöglichen, kommt es ab dem 

    15. Mai jedoch zu Teilausfällen auf der Linie RE 4 (Bützow – Lalendorf) sowie 

    auf der RE 50 (Rostock – Langhagen). Die RE 5 verkehrt verändert über Plaaz 

    anstelle über Güstrow.

  • Fernverkehr: Am aktuell bestehenden Angebot ändert sich bis einschließlich 

    13. Juni nichts. Es fahren weiterhin stündlich direkte ICE-Züge sowie täglich 

    zwei bis drei Flixtrains zwischen Hamburg und Berlin auf der Umleitungsstrecke

    über Uelzen und Stendal. Die ICE halten auch in Salzwedel und Stendal und 

    meist stündlich wechselnd zusätzlich in Lüneburg bzw. Uelzen.

  • Die Fernzüge zwischen Hamburg und der Ostsee verkehren wieder auf dem 

    Regelweg über Schwerin.

  • Der Güterverkehr wird über Hamburg – Verden – Hannover, Hamburg – Uelzen – 

    Stendal sowie über Hamburg – Schwerin – Neustrelitz – Berlin umgeleitet. 

 

Stufe 2 – Vollständige Inbetriebnahme ab 14. Juni:

  • Am Morgen des 14. Juni 2026 erfolgt im zweiten Schritt die Inbetriebnahme 

    des gesamten Korridors Hamburg – Berlin. Dann fahren wieder alle Fern-, 

    Regional- und Güterzüge auf ihrem Regelweg. Dabei wird das Angebot für 

    Fahrgäste größer sein als früher – Flixtrain fährt zusätzlich zu den halbstündigen 

    ICE im Zweistundentakt. 

Die DB InfraGO arbeitet das finale Inbetriebnahme-Konzept nun 

gemeinsam mit den Eisenbahnverkehrsunternehmen schnellstmöglich in die 

Fahrpläne ein. Anschließend werden die Fahrplanauskünfte auf bahn.de und im 

DB Navigator aktualisiert.

Umfangreiches Bauvolumen während 

der Korridorsanierung

Insgesamt wurden während der Korridorsanierung bereits mehr als 165 Kilometer 

Gleise und fast 250 Weichen erneuert und die sogenannte feste Fahrbahn im Abschnitt 

zwischen Wittenberge und Dergenthin durch einen Schotteroberbau ersetzt. Sechs neue 

sogenannte Überleitstellen schaffen künftig mehr Stabilität und Flexibilität im Betrieb. 

Zudem erneuert die DB InfraGO die Leit- und Sicherungstechnik, errichtet sechs neue 

Stellwerke und modernisiert 19 weitere. Damit werden Stellwerke und Achszähltechnik 

für den künftigen Einsatz des europäischen Zugbeeinflussungssystems ETCS vorbereitet.

Die restlichen Inbetriebsetzungen an der Stellwerkstechnik - jeweils im Zulauf auf die Knoten 

Hamburg und Berlin - müssen noch abgeschlossen werden. Sie haben jedoch keine Auswirkung 

auf die im Fahrplan vorgesehene Reisezeit und werden nach Fertigstellung einen zusätzlichen 

Fahrzeitpuffer ermöglichen. 

Die 28 Bahnhöfe entlang der Strecke modernisiert die DB InfraGO und gestaltet sie attraktiver. 

Dazu gehören Bahnsteigverlängerungen, Bahnsteigerhöhungen für einen stufenlosen Einstieg in 

den Zug, längere Bahnsteigdächer und Wegeleitsysteme für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen. 

20 der 28 Bahnhöfe werden dabei ganzheitlich entwickelt – durch neu gestaltete 

Personenunterführungen, durchgängige Gestaltungskonzepte sowie mehr Sitz- und 

Wartemöglichkeiten und bessere Parkmöglichkeiten für Fahrräder.

 

 

 

 
 

 
 
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